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Neben den trocken ausgeprägten Sandlebensräumen gibt es
auch solche mit feuchtem Charakter. Sie finden sich als
schmale Säume entlang der Uferlinien naturnaher Flüsse
und Bäche oder in größeren und kleineren Geländesenken,
in denen das Regenwasser eine Zeit lang stehen bleibt.
Schon Fahrspuren mit einem verdichteten Untergrund
können als Lebensraum feuchtigkeitsliebender Arten
dienen. Je nach Nährstoff- und Wasserversorgung leben
hier unterschiedliche Pflanzen und Tiere wie die
botanischen Raritäten Zwergflachs und Schlammling.
Sehr feuchte und besonders nährstoffarme Standorte
ähneln in ihrer Artenzusammensetzung manchmal den
Mooren. Eine Pflanze, die man hier finden kann, ist z.B.
der Sonnentau.
Als die Flüsse noch frei fließen konnten, waren sandige
Anschwemmungen und Uferabbrüche, aber auch kleine Tümpel
innerhalb der Auen weit verbreitet. Heute sind sie sehr
selten geworden.

Der Grundläufer (Omophron limbatum) lebt als
räuberischer Laufkäfer an sandigen Ufern.

Kreuzkröten gehören zum typischen Inventar von komplexen
Sandlebensräumen mit feuchten und trockenen Bereichen.

Sandgrube bei Lauf im Landkreis Erlangen-Höchstadt
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Sand- und Schotterufer wie hier am Obermain bei Hallstadt
(Lkr. BA) gehörten einst zum typischen Landschaftsbild der
SandAchse.

Der Rundblättrige Sonnentau (Drosera rotundifolia) ergänzt
sein Menü auf den kargen Sandböden, indem er mit seinen
klebrigen Blättern auf Fliegenjagd geht.
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