SandAchse Franken
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Typischer Sandlebensraum: Magere Rasen und Wiesen

 
Ausgedehnte Rasen mit Sandgrasnelken gehörten einst mit ihren hübsch blühenden Kräutern zum typischen Bild der Tallandschaften in der SandAchse Franken. Sie wurden durch die traditionelle Beweidung mit Schafen gefördert. Die Pflanzenvielfalt mit Sandgrasnelke, Berg-Sandglöckchen und Heidenelke bietet zahlreichen Tieren Nahrung und Lebensraum. Heute sind diese Flächen selten geworden und mit ihnen Steppengrashüpfer und Heidelerche, die hier zuhause sind.
Sandgrasnelkenrasen müssen regelmäßig beweidet oder, als Ersatz, gemäht werden. Wird die Nutzung aufgegeben, verbuschen sie. Doch auch eine zu intensive Nutzung führt zur Zerstörung. Durch den Nährstoffeintrag infolge von Düngung verwandeln sich die artenreichen Rasen in monotone Fettwiesen.


Kleiner Feuerfalter sagt am Gergsandglöckchen


Bergsandglöckchen (Jasione montana)



 

    
Sandmagerrasen mit Sandgrasnelke und Heidenelke


Sandgrasnelke (Armeria maritima)