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der Pressemitteilung 14/2001 als WinWord-Dokument
Bundesweit einmalige Sand-Partnerschaften
besiegelt
Über zwanzig Kooperationspartner des Naturschutzprojektes
SandAchse Franken aus Verwaltung und Wirtschaft tagten im
Nürnberger Rathaus. Josef Göppel MdL bedankte sich bei den
Kooperationspartnern für ihr bisheriges Engagement und
bestärkte sie in ihren weiteren Bemühungen für den
Naturschutz. Ein neues Faltblatt wirbt für weitere
Kooperationspartner in der Region.
Die SandAchse Franken setzt neue Maßstäbe bei
der Kooperation des Naturschutzes mit Unternehmen. Eigens für
diesen Aufgabenbereich wurde vor mehr als einem Jahr die Agentur
SandAchse eingerichtet. Sie ist bundesweit ein absolutes Novum.
Die bisherigen Erfolge der Agentur zeigen, dass hier die
Initiatoren des Projektes auf die richtige Karte gesetzt haben.
Bereits 23 Wirtschaftsunternehmen und Verwaltungen öffentlicher
Einrichtungen unterstützen das größte bayerische
Naturschutzprojekt.
Im Nürnberger Rathaus trafen sich zum ersten
Mal alle Partner der Agentur SandAchse zu einem informativen
Erfahrungsaustausch. MdL Josef Göppel, Vorsitzender des
Deutschen Verbandes für Landschaftspflege, und der Nürnberger
Umweltreferent Michael Webersinn würdigten in ihren Ansprachen
das vorbildliche Engagement der Projektpartner für den
Naturschutz. Josef Göppel bestärkte die Betriebe, ihre
Vorbildfunktion weiter auszubauen und die Zusammenarbeit mit der
Agentur zu intensivieren.
Die Zusammenarbeit der Firmen und Verwaltungen
mit der SandAchse Franken bedeutet für beide Seiten große
Vorteile. Die Unternehmen bringen als Partner wertvolles Kapital
ein - ihre Flächen. Zumeist handelt es sich um Flächen wie
Abstandsflächen, Grünstreifen, Straßenränder, Böschungen
der Verkehrswege oder Freileitungstrassen. Aber auch
Erweiterungsflächen, die erst in einigen Jahren bebaut werden
sollen, kommen für die Schaffung von sogenannten "Biotope
auf Zeit" in Frage. Die Agentur SandAchse berät die
Flächeneigner, wie sie ihre Flächen naturnah gestalten und
pflegen können. Ziel der empfohlenen Maßnahmen ist der Erhalt
und die Entwicklung von ökologisch wertvollen Sandbiotopen. Ein
besonderes Augenmerk wird auf die Kosteneffizienz der Maßnahmen
gerichtet. Durch den geringeren Aufwand bei Anlage und Pflege
sparen die Unternehmen mittelfristig Kosten ein. Noch ein
positiver Effekt: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Unternehmen wissen sehr wohl die Attraktionen naturnahen Grüns
im direkten Umfeld des Arbeitsplatzes zu schätzen, wie das
Beispiel des Strategischen-Computer-Zentrums der Deutschen
Telekom in Bamberg zeigt. Dort wurden die großflächigen
Außenanlagen schon beim Bau des Unternehmens bewusst als
Sandmagerrasen gestaltet.
Noch weitere Projektpartner will die SandAchse
Franken mit ihrer neuesten Broschüre gewinnen, die Josef
Göppel, MdL, bei der Veranstaltung präsentierte. Damit soll
die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und
Unternehmen weiter ausgedehnt werden. .
Die Broschüre richtet sich an private sowie öffentliche
Betriebe und Einrichtungen, deren Außenanlagen auf sandigem
Untergrund stehen. Sie bietet allgemeine Informationen und
praktische Tipps rund um die Gestaltung und Pflege von
naturnahen sandigen Freiflächen. Die Beispiele der
Partnerunternehmen Deutsche Telekom CSM, Klinikum am Europakanal
Erlangen, Rehau AG+Co., Siemens AG und Wolf+Wölfel GmbH zeigen,
wie die Vorschläge in die Tat umgesetzt werden können. Sie
haben auch die Realisierung des Faltblattes finanziell
unterstützt. Der Nürnberger Umweltreferent Michael Webersinn
sowie MdL Josef Göppel, Vorsitzender des Deutschen Verbandes
für Landschaftspflege, lobten in Ihren Ansprachen das
vorbildliche Engagement der Projektpartner für den Naturschutz.
Durch die Verbreitung des Faltblattes im Projektgebiet hoffen
die Naturschützer in Zukunft noch weitere Betriebe und
öffentliche Einrichtungen zur Entwicklung von Sandbiotopen auf
ihren Flächen gewinnen zu können.
Die Projektpartner der SandAchse Franken aus Verwaltung und
Wirtschaft sind: 1. Golfclub Fürth, Autobahndirektion
Nordbayern, Bosch Robert AG, Deutsche Bundesbahn, Deutsche
Telekom CSM, E.ON, EWAG, Staatsforstverwaltung, Fränkische
Service Gesellschaft mbH, Hafen Nürnberg-Roth GmbH, infra
Fürth, KIB Projekt GmbH, Klinikum am Europakanal Erlangen,
Rehau AG+Co., Siemens AG, Stadt Erlangen - Grünflächenamt,
Stadt Nürnberg - Gartenbauamt, Stadtwerke Erlangen,
Vegetationstechnik GmBH, Verkehrsverbund Großraum Nürnberg,
Wasser- und Schifffahrtsamt Nürnberg, Wasserwirtschaftsamt
Nürnberg und Wolf+Wölfel GmbH.
Informationen zum Projekt erhalten Sie beim Projektbüro
SandAchse unter Tel. 09131/977358 und im Internet unter www.sandachse.de.
gez. Petr Mlnarik, Agentur SandAchse
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