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SandAchse Franken bis 2005 bewilligt.
Große Zustimmung beim Bayerischen Naturschutzfonds (PM 01/2002)

  

 
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Text der Pressemitteilung 01/2002 als WinWord-Dokument

 

SandAchse Franken bis 2005 bewilligt
Große Zustimmung beim Bayerischen Naturschutzfonds

 

Allen Grund zur Freude haben die Akteure der SandAchse Franken: Der Bayerische Naturschutzfonds beschloss einstimmig, das bayernweit einmalige Projekt weitere drei Jahre mit Mitteln der GlücksSpirale in Höhe von 1,4 Mio. Euro zu fördern. Im Sommer 2000 hatten sich sieben Landkreise, fünf kreisfreie Städte und drei Verbände zusammengeschlossen, um gemeinsam die Sandlebensräume unserer Heimat zu erhalten.

 

Die Träger des Projektes, Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN), Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V. (DVL) und Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) gaben in ihrem Zwischenbericht eine anschauliche Übersicht über das bisher Erreichte.

 

Die Stiftungsratsmitglieder begrüßten ausdrücklich die Vielfältigkeit der Aktionen und Maßnahmen, die in den ersten eineinhalb Jahren auf die Beine gestellt wurden. Tausende von Menschen, davon über 5.000 Kinder und Jugendliche haben bisher z.B. schon an Führungen, Schulprojekten und verschiedenen Events teilgenommen. “Immer mehr Menschen nehmen aufgrund der Arbeit der Sand­Achse die Sandlebensräume als einen wertvollen Teil ihrer Umwelt wahr”, konnte Prof. Hubert Weiger, Landesbeauftragter des BN berichten. Ein Umdenken hin zum verstärkten Schutz dieser seltenen und hoch bedrohten Lebensräume sei auch in allen Ebenen der Behörden zu verzeichnen. Die Ergebnisse der Fachplanungen und Forschungsarbeiten würden verstärkt in die Arbeit der Umwelt- und der Planungsämter integriert, so Ludwig Sothmann, Vorsitzender des LBV und ebenfalls Stiftungsratsmitglied.

 

Auch die Arbeit der Agentur SandAchse, die in der Beratung großer Flächeneigner in den Städten aktiv ist, fand große Zustimmung. MdL Josef Göppel, Vorsitzender des DVL, wies darauf hin, dass im Rahmen dieser deutschlandweit einmaligen Kooperation mit Projektpartnern wie Wasserwerken, Energieversorgern und gewerblichen Unternehmen fast zehn Hektar zusätzlicher Lebensraum in den Städten gewonnen werden konnten.

 

“Durch gezielte Landschaftspflege sowie Ankäufe im Rahmen des Projektes und der Ökokontoregelung konnte der Biotopverbund für Sandarten zwischen Bamberg und Weißenberg um etwa 150 Hektar erweitert werden”, so Göppel.

 

Bestärkt durch das eindeutige Votum des Bayerischen Stiftungsfonds werden die Projektakteure nun drei weitere Jahre insgesamt 315.000 Euro investieren, damit auch in Zukunft die Sandlebensräume mit ihren faszinierenden Pflanzen und Tieren Teile der fränkischen Heimat bleiben.

 

Informationen zum Projekt sowie der genannte Zwischenbericht sind im Internet unter www.sandachse.de zu erhalten.

 

gez. Brigitte Weinbrecht, Projektmanagerin