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der Pressemitteilung 03/2003 als WinWord-Dokument
Willkommen in der Wunderwelt Sand
Riesige Heuschrecken, mannshohe Sandgrasnelken und brüllende Ameisenlöwen - wer die Sonder-Ausstellung
"Wunderwelt Sand" im Naturhistorischen Museum in der Nürnberger Norishalle besucht, kann hautnah einen
der faszinierendsten Lebensräume Deutschlands erleben.
Die Ausstellung "Wunderwelt Sand" mit ihren mannshohen Textilbannern und zahlreichen Aktiv-Elementen ist
im Rahmen des Naturschutzprojektes SandAchse Franken entwickelt und realisiert worden. Sie wird in den
kommenden Jahren in den sieben Landkreisen und fünf kreisfreien Städten der SandAchse zwischen
Weißenburg und Bamberg zu sehen sein.
Der offizielle Auftakt zu dieser Wandertour fand nun im Rahmen einer Feierstunde im Naturhistorischen
Museum Nürnberg statt, zu der Gabriele Prasser, Vorsitzende der Naturhistorischen Gesellschaft (NHG),
einen großen Besucherkreis begrüßen konnte. Die NHG hat nicht nur die "Wunderwelt Sand" in ihre Räume
geholt, sondern sie zusätzlich mit eigenen Vitrinen ergänzt. Sogar lebende Ameisenlöwen, die kleinen
Larven der Ameisenjungfer, werden eine Zeit lang im Museum zu Gast sein. Bei der Umsetzung ihrer Ideen
wurde die NHG tatkräftig von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Nürnberg unterstützt.
Bürgermeister Förther, der den Schirmherrn, Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, vertrat, lobte die
gelungene Umsetzung des Themas. Hier werde gezeigt, wie Naturschutz in Form und Inhalt positiv
präsentiert werden könne, erläuterte Förther und verwies etwa auf das Diorama, in dem ein Stück Natur
detailgetreu nachgebildet wurde, oder auf die HörBar mit verschiedenen Naturgeräuschen. Die Ausstellung
sei geeignet, Lust auf mehr zu machen. Viele der Besucher würden danach die Sandlebensräume und ihre
faszinierenden Bewohner auch in Natura kennenlernen wollen.
Auch Doris Tropper, stellvertretende Vorsitzende des Bundes Naturschutz (BN) und Vertreterin der
Trägerverbände der SandAchse Franken (Bund Naturschutz, Deutscher Verband für Landschaftspflege und
Landesbund für Vogelschutz) freute sich, dass mit dieser Ausstellung der Bekanntheitsgrad der
Sandlebensräume noch weiter steigen werde. Die Öffentlichkeitsarbeit sei ein Faktor für den Erfolg der
SandAchse, doch wirklich erfolgreich sind wir nur dann, wenn es uns auch gelingt, die Sandflächen vor
Ort zu sichern, mahnte Tropper jedoch an. Der Schutz der Sandlebensräume, von denen bereits über 90
Prozent zerstört seien, müsse überall in der SandAchse ganz oben auf der Tagesordnung stehen.
Von der konkreten Arbeit im Naturschutzgroßprojekt SandAchse Franken berichtete Brigitte Weinbrecht,
Projektmanagerin, in ihrem Festvortrag. Sie berichtete nicht nur von den vielen Aktivitäten der Akteure,
sondern auch von den fantasiereichen Lebenskünstlern im Sand, der engen Beziehung der Menschen zu ihm
und welche Bedeutung die Sandlebensräume für unsere Heimat haben.
Das Projekt SandAchse Franken und damit die Ausstellung Wunderwelt Sand wird finanziell gefördert durch
den Bayerischen Naturschutzfonds aus Zweckerlösen der GlücksSpirale.
Die "Wunderwelt Sand" ist vom 08. April bis zum 30. Juni 2003 in der Nürnberger Norishalle zu sehen.
Geöffnet ist das Naturhistorische Museum von 10.00 bis 17.00 Uhr, Samstag geschlossen.
Mehr zum Projekt gibt es unter www.sandachse.de.
gez. Brigitte Weinbrecht, Projektmanagerin
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