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der Pressemitteilung als WinWord-Dokument
Siemens-Mitarbeiter pflegen Sand-Achsen-Biotop in ihrer Freizeit
Eine Gruppe von jungen Angestellten bei Siemens-Medizintechnik
führt drei Tage lang ehrenamtlich Landschaftspflegearbeiten in
einem Sandbiotop bei Pleinfeld durch.
Unter fachlicher Anleitung der Unteren Naturschutz-behörde am
Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen stellen die
umweltengagierten Sie-mensianer stark verbuschte Sandmagerrasen
frei, um gefährdete Tiere und Pflanzen, wie zum Beispiel das
Silbergras, die Sandgrasnelke oder den Sand-laufkäfer, zu
erhalten und zu fördern.
„Wir haben uns entschieden, uns ehrenamtlich für den Naturschutz
einzusetzen, weil dies ein Thema ist, welches uns allen
besonders am Herzen liegt“, erklärt Tobias Krimmer, Mitarbeiter
bei Siemens-Medizintechnik. „Auf der Suche nach Projekten ist
uns dabei die SandAchse durch ihre hervorragende
Internet-Präsentation aufgefallen“. „Unser Arbeitge-ber fördert
solche eher unkonventionellen Projekte und Aktionen im Rahmen
eines Förderprogrammes für junge Nachwuchskräfte“, so Krimmer
weiter.
Das Projektbüro SandAchse hat die Anfrage durch die
Siemens-Mitarbeiter gerne aufgegriffen.
„Wir würden uns freuen, wenn diese Aktion Nach-ahmer auch bei
anderen Firmen finden würde“, er-läutert Andreas Niedling,
Projektmanager der Sand-Achse Franken. „Mit einer kleinen Gruppe
von Akti-ven kann man schon sehr viel für den Naturschutz
erreichen, dabei den Teamgeist stärken und gleich-zeitig die
faszinierende heimische Natur im Detail kennenlernen.“
Auch die Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehör-de im
Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen und der
Landschaftspflegeverband Mittelfranken freuen sich über die
ehrenamtliche Aktion.
„Gerade in Zeiten knapper Kassen ist freiwilliges Engagement im
Naturschutz wichtiger denn je“, er-klärt Karlheinz Dadrich von
der Unteren Natur-schutzbehörde. „Sandbiotope sind Lebensräume,
die einer Pflege durch den Menschen bedürfen. Ohne diese Pflege
würden sie verbuschen und langsam zuwachsen. Typische Pflanzen
und Tiere, die den offenen Sand zum Überleben brauchen, würden
dann verschwinden“.
Die SandAchse Franken ist Bayerns größtes Natur-schutzprojekt.
Beteiligt sind sieben Landkreise und fünf kreisfreie Städte von
Bamberg im Norden bis Weißenburg im Süden, sowie die
Trägerverbände Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN), Deutscher
Verband für Landschaftspflege e.V. (DVL) und Lan-desbund für
Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV). Ziel des Projektes ist der
Erhalt und die Förderung der Sandlebensräume als unersetzbare
Bestandteile unserer fränkischen Landschaft. Das Projekt
SandAchse Franken wird im Projektzeitraum (2000 – 2005) mit 2,4
Millionen € durch den Bayerischen Naturschutzfonds aus
Zweckerlösen der GlücksSpirale finanziell gefördert.
Mehr zum Projekt gibt es unter www.sandachse.de.
gez. Andreas Niedling
Projektmanagement
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