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der Pressemitteilung als WinWord-Dokument
Naturschutzprojekte erfolgreich
Beim gestrigen innovativen Triesdorfer Umwelttag, veranstaltet
von der Fachhochschule Weihenstephan/Abt. Triesdorf in
Zusammenarbeit mit der SandAchse Franken stand das Thema
„Naturschutzprojekte in Bayern“ auf der Tagesordnung. Etwa 80
Projektmanager aus ganz Bayern, Vertreter von Behörden,
Hochschulen und Naturschutzverbänden trafen sich, um ihre
Erfahrungen in der Naturschutzarbeit auszutauschen und über
Erfolge, Schwierigkeiten und die Zukunft der Projekte zu
diskutieren.
In einführenden Worten erläuterte der Schirmherr der
Veranstaltung MdB Josef Göppel, Vorsitzender des Deutschen
Verbandes für Landschaftspflege, die Bedeutung von
Naturschutzprojekten: „Die Zukunftsfähigkeit von Regionen hängt
nicht nur von den Arbeitsmöglichkeiten ab, sondern in besonderem
Maße auch vom Zustand der Natur.“
Diese zu erhalten und zu fördern ist das Ziel aller
Naturschutzprojekte. „Allein im Rahmen des sogenannten
BayernNetzNatur wurden mit unterschiedlichen Fördersystemen
inzwischen 307 Projekte zum Arten und Biotopschutz initiiert“,
erklärte Georg Schlapp, Abteilungsleiter Naturschutz beim
Landesamt für Umweltschutz in Augsburg.
Träger dieser Naturschutzvorhaben sind vielfach die großen
Naturschutzverbände in Bayern, wie z.B. der Bund Naturschutz,
der Landesbund für Vogelschutz oder die
Landschaftspflegeverbände.
Die Naturschutzvorhaben, wie zum Beispiel die Großprojekte
„SandAchse Franken“, „Lebensraum Lechtal“ oder „Nepomuk“ in der
Oberpfalz können auf sehr gute Erfolge zurückblicken. Neben der
Sicherung von Naturschutzflächen durch Ankauf oder Pacht oder
die Initiierung von Pflegemaßnahmen konnten umweltgerechte
Nutzungsformen, wie die Beweidung sichergestellt werden.
Wichtiger Bestandteil dieser Naturschutzgroßprojekte ist auch
die Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit.
„Durch die verstärkte Werbung und Information haben
Sandlebensräume enorm an Bekannt- und Beliebtheit zugenommen.
Sie werden ernst genommen und bei kommunalen Planungen besser
berücksichtigt“, so Andreas Niedling, Projektmanager der
SandAchse Franken.
Als Erfolgskonzept hat sich auch die Arbeit der Agentur
SandAchse erwiesen, die in den kreisfreien Städten mit mehr als
35 Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung zusammenarbeitet und
Freiflächen sandgerecht gestaltet. „Die freiwillige
Zusammenarbeit mit Firmen ist eine lohnende Ergänzung zu
klassischen Landschaftspflegemaßnahmen geworden und ein
wichtiger Baustein für den Naturschutz in der Stadt“, so Petr
Mlnarik von der Agentur SandAchse. Durch seine Arbeit konnten in
den Städten bereits über 60 ha an Pflegeflächen dazu gewonnen
werden.
Dass es manchmal auch Probleme bei der Umsetzung von
Naturschutzprojekten gegeben hat, wurde von den anwesenden
Projektbetreuern nicht verschwiegen. Insbesondere die
finanzielle Unsicherheit bei der Planung von
Naturschutzmaßnahmen im Rahmen des Landschaftspflege- oder
Vertragsnaturschutzprogrammes sei für die Projektumsetzung wenig
förderlich. Auch seien, insbesondere bei Großprojekten, längere
Projektlaufzeiten anzustreben.
Die SandAchse Franken ist Bayerns größtes Naturschutzprojekt.
Beteiligt sind sieben Landkreise und fünf kreisfreie Städte von
Bamberg im Norden bis Weißenburg im Süden, sowie die
Trägerverbände Bund Naturschutz in Bayern e.V. (BN), Deutscher
Verband für Landschaftspflege e.V. (DVL) und Landesbund für
Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV). Ziel des Projektes ist der
Erhalt und die Förderung der Sandlebensräume als unersetzbare
Bestandteile unserer fränkischen Landschaft. Das Projekt
SandAchse Franken wird im Projektzeitraum (2000 – 2005) mit 2,4
Millionen € durch den Bayerischen Naturschutzfonds aus
Zweckerlösen der GlücksSpirale finanziell gefördert.
Mehr zum Projekt gibt es unter www.sandachse.de.
gez.
Prof. Dr. U. Asmus (FH Weihenstephan),
A. Niedling und Dr. A. Prechtel (Projektmanagement SandAchse
Franken)
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