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Text
der Pressemitteilung als WinWord-Dokument
Was hat Sand mit Schule zu tun?
Bei einem Festakt in der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg
wurde die druckfrische Bildungsmappe „SandGestöber“ für
weiterführende Schulen der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das über 330-seitige Werk hat schon bei vielen
Grundschullehrerinnen und -lehrern große Begeisterung für die
Sandlebensräume geweckt. Über 12.000 Schülerinnen und Schüler
haben inzwischen das Medium Sand mit seinen faszinierenden
Tieren und Pflanzen bei Führungen und Aktionen aus nächster Nähe
kennengelernt.
Nun wird die umweltpädagogische Arbeitsmappe erstmalig auch für
weiterführende Schulen angeboten. Somit können Lehrkräfte von
Haupt-, Realschulen und Gymnasien sowie alle, die in der
Umweltbildung tätig sind, noch einfacher mit der Aktionsmappe
arbeiten und Bekanntschaft mit Silbergras und Co machen. Für die
weiterführenden Schulen wurden spezielle Themen, die besonders
gute Verknüpfungen zu den bayerischen Lehrplänen aufweisen,
herausgesucht und für den Unterricht aufbereitet.
„Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass den Lehrkräften kein
zusätzlicher Aufwand entsteht. Die Inhalte des „SandGestöbers“
sind deshalb so ausgearbeitet, dass sie unmittelbar, z.B. in
Form von fertigen Arbeitsblättern, im Unterricht einsetzbar
sind“, berichtete Andreas Niedling vom Projektbüro der
SandAchse.
Die Aktionsmappe „SandGestöber“ ist Teil der breit angelegten
Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit der SandAchse Franken. „Die
vorliegende Handreichung greift die langjährigen Erfahrungen in
der Umweltbildung auf. Sie ergänzt die erfolgreiche
Zusammenarbeit der Projektakteurinnen und -akteure mit
zahlreichen Schulen ebenso wie mit außerschulischen
Bildungsträgern, erläuterte Dr. Annette Prechtel vom Projektbüro
der SandAchse. „Durch die intensive Öffentlichkeitsarbeit lernen
immer mehr Menschen die Sandlebensräume kennen und schätzen.
Dies ist die Grundlage für einen dauerhaften Schutz, so Dr.
Prechtel weiter.
Auch Dr. Klemens Gsell, Umweltbürgermeister der Stadt Nürnberg,
lobte das Werk in höchsten Tönen. „Umweltbildung ist besonders
im Ballungsraum, wie hier in der Region Nürnberg, von enormer
Bedeutung. Mensch und Natur müssen auf wenig Raum zurecht
kommen. Das „SandGestöber“ leistet dazu einen wesentlichen
Beitrag, in dem es ermöglicht, das Thema Sand fest im Unterricht
an den Schulen zu verankern“, erläutert Dr. Klemens Gsell.
Die Projektträger der SandAchse Franken, Bund Naturschutz e.V.
(BN), Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V. (DVL) und
Landesbund für Vogelschutz e.V. (LBV) sowie die Projektpartner,
die Landkreise Bamberg, Forchheim, Erlangen-Höchstadt,
Nürnberger Land, Fürth, Roth und Weißenburg-Gunzenhausen und die
Städte Bamberg, Erlangen, Fürth, Nürnberg und Schwabach wünschen
sich eine möglichst weite Verbreitung und Anwendung der
Aktionsmappe „SandGestöber“. Mit ihrer Hilfe soll der Bekannt-
und Beliebtheitsgrad der Sandlebensräume weiter wachsen. Wenn
bereits die Kinder den Wert dieser einzigartigen, aber bedrohten
Lebensräume kennen, dann haben sie eine Chance, weiter in
unserer Heimat einen Platz zu haben.
Das Projekt SandAchse Franken wird finanziell gefördert durch
den Bayerischen Naturschutzfonds aus Zweckerlösen der
GlücksSpirale. Mehr über die SandAchse erfahren Sie unter
www.sandachse.de
Bezug der Aktionsmappe SandGestöber über Bund Naturschutz
Service GmbH, Eckertstr. 2, 91207 Lauf, Tel. 09123/99957-20,
www.service.bund-naturschutz.de. Kosten: 20 Euro zzgl. Versand.
gez. Andreas Niedling und Dr. Annette Prechtel
Projektmanagement SandAchse Franken
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