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PM 08/2004

  

 
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Was hat Sand mit Schule zu tun?


Bei einem Festakt in der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg wurde die druckfrische Bildungsmappe „SandGestöber“ für weiterführende Schulen der Öffentlichkeit vorgestellt.
 

Das über 330-seitige Werk hat schon bei vielen Grundschullehrerinnen und -lehrern große Begeisterung für die Sandlebensräume geweckt. Über 12.000 Schülerinnen und Schüler haben inzwischen das Medium Sand mit seinen faszinierenden Tieren und Pflanzen bei Führungen und Aktionen aus nächster Nähe kennengelernt.
Nun wird die umweltpädagogische Arbeitsmappe erstmalig auch für weiterführende Schulen angeboten. Somit können Lehrkräfte von Haupt-, Realschulen und Gymnasien sowie alle, die in der Umweltbildung tätig sind, noch einfacher mit der Aktionsmappe arbeiten und Bekanntschaft mit Silbergras und Co machen. Für die weiterführenden Schulen wurden spezielle Themen, die besonders gute Verknüpfungen zu den bayerischen Lehrplänen aufweisen, herausgesucht und für den Unterricht aufbereitet.

„Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass den Lehrkräften kein zusätzlicher Aufwand entsteht. Die Inhalte des „SandGestöbers“ sind deshalb so ausgearbeitet, dass sie unmittelbar, z.B. in Form von fertigen Arbeitsblättern, im Unterricht einsetzbar sind“, berichtete Andreas Niedling vom Projektbüro der SandAchse.

Die Aktionsmappe „SandGestöber“ ist Teil der breit angelegten Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit der SandAchse Franken. „Die vorliegende Handreichung greift die langjährigen Erfahrungen in der Umweltbildung auf. Sie ergänzt die erfolgreiche Zusammenarbeit der Projektakteurinnen und -akteure mit zahlreichen Schulen ebenso wie mit außerschulischen Bildungsträgern, erläuterte Dr. Annette Prechtel vom Projektbüro der SandAchse. „Durch die intensive Öffentlichkeitsarbeit lernen immer mehr Menschen die Sandlebensräume kennen und schätzen. Dies ist die Grundlage für einen dauerhaften Schutz, so Dr. Prechtel weiter.

Auch Dr. Klemens Gsell, Umweltbürgermeister der Stadt Nürnberg, lobte das Werk in höchsten Tönen. „Umweltbildung ist besonders im Ballungsraum, wie hier in der Region Nürnberg, von enormer Bedeutung. Mensch und Natur müssen auf wenig Raum zurecht kommen. Das „SandGestöber“ leistet dazu einen wesentlichen Beitrag, in dem es ermöglicht, das Thema Sand fest im Unterricht an den Schulen zu verankern“, erläutert Dr. Klemens Gsell.

Die Projektträger der SandAchse Franken, Bund Naturschutz e.V. (BN), Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V. (DVL) und Landesbund für Vogelschutz e.V. (LBV) sowie die Projektpartner, die Landkreise Bamberg, Forchheim, Erlangen-Höchstadt, Nürnberger Land, Fürth, Roth und Weißenburg-Gunzenhausen und die Städte Bamberg, Erlangen, Fürth, Nürnberg und Schwabach wünschen sich eine möglichst weite Verbreitung und Anwendung der Aktionsmappe „SandGestöber“. Mit ihrer Hilfe soll der Bekannt- und Beliebtheitsgrad der Sandlebensräume weiter wachsen. Wenn bereits die Kinder den Wert dieser einzigartigen, aber bedrohten Lebensräume kennen, dann haben sie eine Chance, weiter in unserer Heimat einen Platz zu haben.

Das Projekt SandAchse Franken wird finanziell gefördert durch den Bayerischen Naturschutzfonds aus Zweckerlösen der GlücksSpirale. Mehr über die SandAchse erfahren Sie unter www.sandachse.de

Bezug der Aktionsmappe SandGestöber über Bund Naturschutz Service GmbH, Eckertstr. 2, 91207 Lauf, Tel. 09123/99957-20, www.service.bund-naturschutz.de. Kosten: 20 Euro zzgl. Versand.


gez. Andreas Niedling und Dr. Annette Prechtel
Projektmanagement SandAchse Franken