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Text
der Pressemitteilung als WinWord-Dokument
Sandschätze im Nürnberger Reichswald
SandAchse Franken und Verkehrsverbund Großraum Nürnberg haben
zusammen mit der Marktgemeinde Wendelstein auf der Messe
Freizeit, Garten und Touristik einen neues spannendes
Wanderrouten-Faltblatt präsentiert. Die Wanderung führt auf den
Spuren der Sandsteine von Wendelstein bis „Steinbrüchlein“.
Der Sand spielt für Mensch und Natur rund um Nürnberg seit jeher
eine wichtige Rolle. Sandbänke und ausgedehnte Sandterrassen
entlang der Flüsse sowie meterhohe Sanddünen nebst
Sandsteinfelsen prägen das Landschaftsbild. Im Mittelalter wurde
Nürnberg als die „Sandbüchse des Reichs“ verspottet. In dieser
Zeit gab es im Reichswald schätzungsweise dreißig Steinbrüche,
die von sehr großer Bedeutung für die hiesige Gegend waren.
Heute bieten die längs aufgelassenen, landschaftlich reizvollen
Zeugen der Zeitgeschichte ein Eldorado für Naturfreunde,
Hobbygeologen und Erholungssuchende.
Unser Wanderrouten-Vorschlag verfolgt die Spuren des für den
südlichen Nürnberger Großraum charakteristischen Burgsandsteins.
Die Wanderung beginnt in Wendelstein, wo man dem Sandstein auf
Schritt und Tritt begegnet. Hier kann der Wanderer sehr schöne
Beispiele der historischen Sandstein-Baukunst bewundern.
Vollgetankt mit kulturellen Eindrücken stürzt man sich im
weiteren Wegverlauf ins Abenteuer pur. Auf schmalen Sandwegen
und steilen Klettersteigen durchwandert man tiefe Schluchten,
erklimmt sonnige Steilwände, durchstreift schattige
Kiefernwälder. Glasklare Seen am Grunde der Sandsteingruben
laden zum Erholen und Beobachten ein. Am Ende der 5,5 km langen
Wanderung wartet ein einmaliger Biergarten inmitten der
Sandgruben im „Steinbrüchlein“. Im Schatten des Steggalaswaldes
kann man sich getrost ein Bierchen schmecken lassen. Die
Bushaltestelle ist direkt vor der Haustür und der VGN bringt die
müden Wanderer sicher nach Hause.
Damit auf der abenteuerlichen Wanderung auch der Wissensdurst
gestillt wird, bietet das Faltblatt ausführliche Informationen
zu Sandlebensräumen, Fauna und Flora sowie Geschichte und
Verwendung der Sandsteine.
Die Wanderung beginnt an der Wendelsteiner Bushaltestelle „Altes
Rathaus“ (Während des Sonderfahrplanes Haltestelle Röthenbacher
Straße) – Linie 602 und endet an der Bushaltestelle
„Steinbrüchlein“ – Linien 52/53. Für die Nimmermüden gibt es
zwei Verlängerungsmöglichkeiten: Bis zur U1 nach „Langwasser
Süd“ bzw. zur Straßenbahn-Endhaltestelle „Worzeldorfer Straße“ –
Linie 8.
Das Naturschutzprojekt SandAchse Franken hat sich zum Ziel
gesetzt, unsere fränkischen Sandlebensräume zu erhalten und zu
schützen, sowie die Öffentlichkeit für diese faszinierenden
Biotope zu sensibilisieren. Der VGN unterstützt seit vier Jahren
diese Initiative durch die Übernahme der Druckkosten für bisher
drei Prospekte. Vor den „Sandschätzen“ sind bereits
„Sandlebensräume an der Pegnitz“ und „Lebendiger Sand an der
Schwäbischen Rezat“ erschienen.
Die SandAchse Franken ist das größte Naturschutzprojekt in
Bayern. Das Projektgebiet umfasst ca. zwei tausend
Quadratkilometer und erstreckt sich zwischen Bamberg und
Weißenburg. Die Projektträger sind Bund Naturschutz e.V.,
Deutscher Verband für Landschaftspflege e.V. und Landesbund für
Vogelschutz e.V.. Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie
beim Projektbüro SandAchse unter Tel. 09131/977358 und im
Internet unter www.sandachse.de.
gez. Petr Mlnarik
Agentur SandAchse
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