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Typischer Sandlebensraum: Äcker und Brachen



Sandmohn (Papaver argemone)


Der Lämmersalat (Arnoseris minima) ist ein sehr selten gewordener Vertreter der Ackerbegleitflora.


Das Filzkraut (hier Ackerfilzkraut Filago arvensis) ist das „Edelweiß der SandAchse“. Es ist nicht nur mit dem alpinen Edelweiß verwandt, sondern schützt sich wie dieses auch mit einem dichtem Pelz aus hellen Haaren gegen die Sonneneinstrahlung.
 


Vor allem an den Feldrändern fanden sandtypische Wildkräuter und -tiere bis zur Industrialisierung der Landwirtschaft Platz zum Leben. Doch die nährstoffarmen Sandäcker bringen den Landwirten nur wenig Erträge. Sie werden deswegen oft aufgegeben, in Wiesen umgewandelt oder stark gedüngt.
Vom trostlosen Einerlei, dem wir sonst auf unseren Feldern begegnen, heben sich diese Sandäcker auf dem ersten Blick ab. Hier wächst und blüht eine Vielzahl von Wildkräutern wie Sandmohn oder Ackerfilzkraut, die wiederum vielen Insekten als Nahrungsquelle dienen.